3D Stills und Animation

Virtuelle Produktabbildungen –
ökonomische und flexible
Vermarktung von Anfang an

Technische Produkte unterliegen oft rasch wechselnden Innovationszyklen. Das schafft erhöhte Anforderungen für die Kommunikation und Vermarktung dieser Produkte. Innerhalb ihrer marktrelevanten Lebensspanne ist es wichtig, von Anfang an am besten noch vor Beginn der seriellen Fertigung eine möglichst intensive Kommunikation zu betreiben.

In dieser Situation können virtuelle, also computererzeugte, dreidimensionale Abbildungen die Kommunikationsanforderungen oft besser lösen als traditionelle Abbildungsverfahren. Virtuelle Produkte können die gesamte Vermarktung ökonomisch schneller vorantreiben. Sinnvolle Einsatzgebiete sind dabei im Bereich der Printmedien vor allem Katalogabbildungen und Produkt-Flyer.

Bei den digitalen Medien reicht das Spektrum von Produktpräsentationen per Powerpoint bis zu interaktiven, multimedialen Anwendungen auf Messen oder im Internet. Bemerkenswert ist, dass bei sorgsamer Planung viele Produktionswege drastisch verkürzt werden – die virtuellen Daten sind einfach schneller in geeigneter Form verfügbar.

Interaktive Demo

Kommunikationsvorteile

  • Produkte können noch vor ihrer Serienfertigung visuell präsentiert
    und vermarktet werden
  • Die Funktionalität eines Produkts kann interaktiv präsentiert werden
  • Die erzeugten Abbildungen sind für jedes Medium, von der Powerpoint-
    Präsentation über Internet und Film bis zum Großflächenplakat, einsetzbar
  • Rasche Verfügbarkeit unterschiedlicher Abbildungen für verschiedene
    Einsatzzwecke
  • Die computergenerierte Darstellungsweise kann ein visuelles Abgrenzungsmerkmal zum Wettbewerb schaffen – eine eigene Bildsprache entsteht
  • Die einmal konstruierten Produkte können in jedes fotografische Umfeld
    integriert werden
  • Die bei besonders kleinen Produkten auftretenden fotografischen Probleme mit der Schärfentiefe können umgangen werden
  • Kleinere Modifikationen am Produkt, wie beispielsweise Farbänderungen oder Aktualisieren der Beschriftung, können ohne Neuaufnahme erledigt werden
  • Materialprobleme des realen Musters sind vernachlässigbar
  • In den meisten Fällen ist kein Original nötig; d. h. Beschaffungsprobleme entfallen
  • Die Bildqualität bleibt über alle Medien gleich

Unsere Leistungen

  • Übernahme und Feintuning von CAD-Daten
  • Modelling nach technischen Maßzeichnungen
  • Konzipieren, Texten und Visualisieren von Produktpräsentationen
  • Erstellen geeigneter Abbildungen für alle Printmedien und Druckverfahren
  • Erstellen von Produktkatalogen
  • Verwaltung und Dokumentation der Daten innerhalb eines Archivs
  • Erstellen internetfähiger Bilddatenbanken

Folgende Produktionsschritte sollten besonders
beachtet werden

Verwendung von CAD-Daten

Verwendung von CAD-Daten


CAD-Daten sind in der Regel für die Weiterverarbeitung in Fertigungsmaschinen oder Rapid-Prototyping-Systemen konstruiert. Die Spuren, die diese Systeme am Originalprodukt hinterlassen, sind in den Daten noch nicht enthalten. Ein einfaches Beispiel: Gestanzte Formen aus Blech weisen gewöhnlich Quetschungen des Materials bzw. kleine Rundungen an den Stanzkanten auf. Diese Rundungen sind aber im CAD-Datensatz nicht enthalten. Die CAD-Daten beinhalten an diesen Stellen 90°-Kanten, die es in der Realität praktisch nicht gibt. Ein Modelling, das visuell realistische Ergebnisse erreichen will, muss diese Werkzeugspuren nachbilden.


Ein weiterer Grund, weshalb eine Überarbeitung sinnvoll ist, besteht darin, dass wichtige Geometrie-Eigenschaften oft nicht korrekt übergeben werden. Dies betrifft u. a. getrimmte Flächen und die Normalenwinkel an den Polygonkanten. Manchmal ist es deshalb oft sinnvoll, das Modell mit NURBS nachzumodellieren und eine erneute, rendergeeignete Tesselierung (Unterteilung der einzelnen Flächen in Drei- oder Vierecke) durchzuführen.

Rendern von photorealistischen Darstellungen

Rendern von photorealistischen Darstellungen


Im Gegensatz zu den Möglichkeiten der Renderprozesse früherer Jahre, die meist ausschließlich auf Strahlenoptik beruhten, bieten moderne Render-Engines wesentlich bessere Werkzeuge, um reale Ergebnisse zu erreichen und auch visuelle Phänomene der Wellenoptik darzustellen.

 

Dies bedingt aber, dass alle Einstellungen bei den Shadern (Beschreibung der visuellen Eigenschaften einer Oberfläche oder eines Körpers) nach strengen Regeln erfolgen und aufeinander abgestimmt sind. Für die Ökonomie des Renderings ist es wichtig, komplette Szenarien mit allen Materialien und Beleuchtungssituationen aufeinander einzutesten. Nur dadurch wird eine rasche Bedienung von Kundenanfragen sowie ein konsistentes Erscheinungsbild des Produkts möglich.

Marketingstrategien umsetzen

Marketingstrategien umsetzen


Eine erfolgreiche Kommunikationsstrategie mit virtuellen Produkten bedingt nicht nur die Beherrschung von Darstellungstechnologien, sondern setzt auch ein weitreichendes Verständnis für die marketingorientierte Positionierung des Produkts voraus.

Die Automobilindustrie bietet gute Beispiele wie unterschiedlich der visuelle Auftritt eines Produkts angegangen werden kann. Während verschiedene Marken ihre Modelle mit besonders realen und lebendigen Lackreflektionen präsentieren, verzichten andere wiederum bewusst darauf und ziehen einen technisch kühlen Auftritt vor. Deshalb ist eine wichtige Aufgabe des Präsentationsdesigns, nicht nur besonders reale, sondern auch immer neue, eigenständige Visualisierungsmöglichkeiten anzubieten, die dazu beitragen, das jeweilige Produkt deutlich aus dem Wettbewerbsumfeld hervorzuheben.